Hier sehen Sie meine gedruckten Leserbriefe

KURZ – KLAR – DEUTLICH

Gewürfelte Entscheidung vom Bundesrat?

Nachdem der Bundesrat den Exit-Plan zur Coronakrise vorgestellt hat, fragt man sich, wie er zu diesem gekommen ist. Hat er um die Unternehmen, die zuerst öffnen dürfen, gewürfelt?
Es ist absurd, dass Fachgeschäfte noch nicht öffnen dürfen, hingegen die Grossverteiler ihr Sortiment wieder anbieten und verkaufen dürfen. In Fachgeschäften wie aber auch in Restaurants kann man die Sicherheitsvorschriften einhalten. Gerade für die KMU und Gastrobetriebe ist diese Krise fatal.
Klar ist, dass wir uns als Gesellschaft schützen müssen. Wir dürfen aber nicht pauschal die Gesundheit vor die Wirtschaft stellen. Denn wenn ein Unternehmer um seine Existenz bangen muss, hat das Auswirkungen auf die Gesundheit von seinen Angestellten und ihm.
Um den wirtschaftlichen Schaden minimieren zu können, müssen wir die Geschäfte wieder öffnen!

Yves Blülle, Berikon

Erschienen im BBA – 24.04.2020

Unausgegorene Personen

“Alle Menschen sind gleich, aber manche sind gleicher” – dieses Zitat beschreibt die Vorfälle vom ersten Mai sehr gut. Während sich der grösste Teil unserer Gesellschaft an das Versammlungsverbot hält, finden es Linke in Ordnung, sich über dieses Verbot zu setzen, um ihre Ideologien kundgeben zu können. Dank einem schnellen Eingreifen der Polizei konnte in Bremgarten eine Demonstration, mit zum Teil vermummten Personen, verhindert werden. In der Zeit, wo es auch um die Volkswirtschaft geht, wäre uns besser geholfen, wenn diese unausgegorenen Personen arbeiten gegangen wären. Bleibt nur zu hoffen, dass diese Personen eine saftige Strafe erhalten. Auch wenn die Frage offenbleibt, ob sie die Strafe selbst oder der Papa Staat, bezahlt.

Yves Blülle, Berikon

Erschienen im BBA – 05.05.2020

Ja zur Begrenzungsinitiative

Am 27. September stimmen wir über die Begrenzungsinitiative (BGI) ab. Die Initiative will, dass die Zuwanderung die Schweiz selbst bestimmen kann. Die Zuwanderung in die Schweiz ist eine Zumutung für unser Land. Letztes Jahr sind täglich rund 383 neue Personen in die Schweiz eingewandert. Wenn wir die Ausgewanderten subtrahieren erhalten wir immer noch eine tägliche Zunahme von 177 Personen. Eine neue Studie zeigt auf, dass bereits im Jahr 2035 10 Millionen Personen in der Schweiz leben könnten.
Die masslose Zuwanderung in die Schweiz hat massive Auswirkungen auf die Verkehrsinfrastruktur. Die eingewanderten Personen wollen ebenfalls mobil sein, und das hat direkte Auswirkungen auf unsere Verkehrsinfrastruktur. Die Staustunden haben sich seit der Einführung der Personenfreizügigkeit verdoppelt. Da bringen uns auch die investierten Milliardenbeträge in die Verkehrsinfrastruktur nichts. Wollen Sie weiterhin immer mehr Autos auf den Strassen? Immer länger im Stau stehen? Ich will es nicht und stimme deshalb Ja zur BGI! Jeder sollte ebenfalls Ja stimmen: für sich, für die Nachkommen und für das Wohl der gesamten Schweizer Bevölkerung.

Yves Blülle, Berikon

Erschienen im BBA – 15.09.2020

Wo bleibt die Meinungsfreiheit?

Die Strassenränder sind voll gepflastert mit Plakaten, an den Strassenlaternen hangen Gesichter und politische Statements. Es ist Wahlkampf – und Wahlkampf bedeutet den Kampf um die Sitze und politische Stärke. Man muss nicht gleicher Meinung sein, aber man muss die Meinung des Gegenübers akzeptieren. So ist es auch bei den Plakaten. Was im Nationalratswahlkampf stark zugenommen hat, geht auch jetzt im Grossratswahlkampf weiter. Die Plakate der SVP stehen nicht lange und werden zum Teil auch massiv beschädigt. Ein Plakat von mir wurde mit dem herausgerissenen Pfahl durchlöchert. Sieht so die Meinungsfreiheit aus? Ist dies das Verständnis der Demokratie der Linken?
Irgendwas muss ich richtig machen, dass mein Plakat von Demokratiehassern und Chaoten durchlöchert wurde. Man stellt fest, dass die Bürgerlichen die Meinungen anderer akzeptieren und die Plakate der Mitstreiter stehen lassen. Wie sagte doch unlängst ein gescheiter Kopf: «Ich missbillige, was Du sagst, aber ich werde bis zum Tod Dein Recht verteidigen, es zu sagen.»

Yves Blülle, Berikon

Erschienen im BBA – 09.10.2020

 

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